DTV Niederurnen schnell und sportlich unterwegs

Am Sonntag, 19. September 2010 fanden sich 10 Turnerinnen des DTV Niederurnen auf dem Bahnhof Ziegelbrücke ein. Eine grosse, alte Fabrikhalle in Winterthur war das Ziel. Über die ganze Parterre-Ebene befand sich eine Kartbahn und im oberen Bereich konnte man klettern, skaten oder im Fitnessbereich die Muskeln stärken.

Als erstes an diesem Sonntag wurden wir in Rennkostüme gesteckt. Zu Diskussionen kams dann, welcher Kopf wohl in welchen Helm passt. Von der Grösse XS - XL wurde alles gebraucht. Dann wurden die ersten fünf Damen auf die Piste geschickt. 8 Minuten lagen die fünf Karts in den Kurven. Anschliessend kam die zweite Gruppe an die Reihe. In der zweiten Runde wurde um die Zeit gefahren wobei die besten sechs im Finale um den ersten Platz kämpfen durften. Die Siegerin aus dem Vorrennen musste sich mit dem 3. Rang begnügen, denn aus dem freundlichen vorbei lassen eines Verfolgers war im Finalrennen nichts mehr zu spüren. Es wurde gerammt, abgedrängt und um jeden Hundertstel gekämpft. In der letzten Runde drehte sich Andreas Wagen gleich bei der Zeituhr. Innert 19 Sekunden konnte sie sich wieder auf die richtige Spur manövrieren und löste somit die Zeitmessanlage aus. Gespannt warteten alle auf das Rangverlesen. Andrea konnte sich über einen Doppelsieg freuen. Mit ihren 19 Sekunden ohne eine Runde gefahren zu sein, hatte sie sich an die Spitze der Hallenbahn-Rangliste gesetzt und mit wirklich gefahrenen 24.782 Sekunden durfte sie sich vor Simone und Manuela als Sieger betiteln.

Für das Mittagessen suchten sich die Turnerinnen ein schönes Restaurant. Nur leider ging man in die falsche Richtung und die Gasthäuser die man dort fand, waren alle geschlossen. Somit verköstigte man sich im MC Donalds mit Fastfood. Am Nachmittag stand eine Einführung in der Kletterhalle auf dem Programm. Alle Damen wurden in viel zu kleine Kletterschuhe gezwungen. Man soll so einen besseren Halt an der Mauer haben, hiess es. Die erste Übung erwies sich schon als ziemlich kraftaufwendend, denn quer einer Mauer entlang mit geringem Überhang zu klettern ging allen Damen stark in die Arme. Nachdem das Gschtältli um den Bauch geschnallt und die Instruktionen für den sicheren Halt gegeben worden waren, durfte man sich endlich in die Höhe wagen. Immer weiter hinauf bis zur Hallendecke schaffte es schlussendlich jede Turnerin und nach zwei Stunden an der Kletterwand waren alle begeistert über das Geleistete und die Eindrücke.

Bevor sich die Turnerschar Richtung heimwärts begab, suchten sie noch die Stadt auf, um sich gemütlich einer Tasse Kaffee zu widmen, wobei man dann entdeckte, dass sehr wohl ein paar feine Restaurants offen gewesen wären.

Das Nachtessen wurde später auf halbem Wege in Rapperswil eingenommen. Dem tollen Wetter zuliebe waren viele Leute unterwegs und deshalb konnten wir leider nicht im Freien essen. Aber den Schlummertrunk nahmen alle in der Gartenwirtschaft ein.

Vielen Dank an Barbara für die Organisation dieses tollen, erlebnisreichen Tags.