Die Zebras sind los

Im Januar versammelten sich die Turnerinnen des DTV Niederurnen nach dem Training, um die diesjährige Fasnachtssaison zu besprechen. Und diesmal wollten die Turnerinnen ihren Fasnachts-Trieb an einem weiteren Anlass ausleben.

Und so kam es, dass eine ganze Zebra-Herde im Hotel Schwert in Netstal auftauchte. Wiehernd und schwänzelnd tanzten 12 weisse Zebras mit schwarzen Streifen (oder war es doch umgekehrt?) die Treppen zum Festsaal hoch und schwangen ihre Zebra-Hüften. Später zog es sogar noch einen Teil der Herde bis nach Schänis, bevor schliesslich auch sie den Heimweg in den Stall noch fanden.

An der Beizli-Fasnacht in Näfels kochte dieses Jahr da und dort ein Hexenkessel. Ob da wohl auch Pilze in den Topf kamen? Auf jeden Fall wurden acht Fliegen-Pilze in verschiedenen Beizen gesichtet. Mit der Pilz-Bolognese und ihrem giftigen tanzen zogen sie umher und hofften, den Hexen-Eintöpfen zu entkommen. Der Jury fielen die fliegenden Pilze sofort auf und belohnten den Fasnachts-Auftritt mit verschiedenen Preisen, die dann natürlich noch in den Beizen abgeholt werden mussten. Obwohl das nochmals etwas Zeit brauchte, fand auch der letzte Pilz am frühen Morgen noch  den Rank um dem Hexenkessel definitiv zu entkommen.

Dann kam der Fröschä-Friitig. Nach dem gemeinsamen Schaukelring-Training mit dem TV verwandelten sich die Turnerinnen wieder in Zebras und machten sich auf zum Maskenball in der Büel-Turnhalle. 13 Tiere zählte die Herde und bekam die Nummer 999 an der Kasse aufgeklebt. Und wieder tänzelten die Zebras in den Saal und liessen ihre Schwänze kreisen. Mit Haargümeli und schwarzem Haarspray verpasstem sie den unverkleideten Gästen eine Zebra-Mähne und verteilten Zebra-Wasser, Zebra-Zungen und sogar Zebra-Gegäli. So aktiv und mit einer so grossen Herde holten die Turnerinnen auch dieses Jahr nochmals den Sieg der Gruppen-Masken und konnten sich einen Sieger-Zebra-Drink genehmigen. Der Sieg wurde in der vollen Rondell-Bar noch bis in den frühen Morgen gefeiert.