Ein Kollektiv ins Tessin, bitte...

Am ersten Oktober-Samstag stiegen in Ennenda kurz nach halb Acht die ersten Turnerinnen in den Zug ein. Nah dis nah kamen weitere Grüppchen dazu, bis in Ziegelbrücke schliesslich 27 Turnerinnen in den Zug Richtung Zürich um- oder zustiegen. Im Zug wurde dann der erste Auftrag für das Wochenende erklärt:

in kleinen, zufällig zusammen gewürfelten Gruppen sollte ein möglichst originelles Foto gemacht werden. Der zweite Auftrag lautete, ein Motto für das Wochenende zu kreieren und so ging ein emsiges Getuschel und ‚Ge-google’ in den verschiedenen Zugsabteilen los. Die weisse Gruppe überzeugte schliesslich mit dem Slogan ‚…ä Verein – einä we keinä …’ und so war nun im ganzen Wagen klar, wer diese Turnerschar ist.
In Lugano angekommen, wurde nach dem Einchecken im Hotel sogleich die schöne Altstadt gestürmt, wo ein Stadtfest für die Unterhaltung und weitere Verpflegung der Turnerinnen sorgte. Zwischen Gnocchi, Salami, Vermicelles, Glacé und anderen Köstlichkeiten fanden also immer wieder da und dort heimliche ‚Shootings’ statt, schliesslich wollte man der Konkurrenz nicht zu viele Ideen liefern.
Nach dem Nachtessen ging es dann nochmals in geschlossener Formation in die Innenstadt, wo die Tessiner schon in bester Festlaune waren.


Am nächsten Morgen genossen die Turnerinnen ein wunderbares z’Morgen-Buffet und es wurden nochmals Ideen für das Gruppenfoto gesammelt. Dann ging es hinunter zum See und ab auf das Schiff Richtung Melide. Im Swiss Miniature angekommen schwärmten die Turnerinnen aus, um die Schweiz zu erkunden. Vom Bundeshaus über den Basler Hafen bis zum Freulerpalast war einiges zu sehen, nur das auf dem Plan versprochene Martinsloch sollte unauffindbar bleiben. Dafür genossen die Turnerinnen das wunderbar warme Wetter in vollen Zügen, besonders von dem Moment an, wo die erste Regen-Meldung vom Glarnerland eintraf. Trotzdem hiess es dann schliesslich auch für die Turnerinnen, den Weg zurück in den regnerischen Norden anzutreten. Also ging es nach einem letzten Glacé-Genuss unter der warmen Tessiner Sonne wieder mit dem Zug durch den Gotthard zurück in den regnerischen Norden und mit einem Spurt von einem Perron zum nächsten in Arth-Goldau, kamen die Turnerinnen dann auch schon fast wieder in ihrem Turner-Alltag an.
Wer den Wettbewerb um das beste Gruppenfoto gewonnen hat, wird wohl aber erst im nächsten Bericht des Damenturnvereins Niederurnen vernommen werden…