Skiweekend 2005 in Braunwald

Am ersten März-Wochenende fuhren 14 schneesichere Skifahrerinnen und Snowboarderinnen an ihr alljährliches Sportwochenende hinauf auf die "Sonnenterrasse" zuhinterst im Tal.

Gutgelaunt liessen wir uns vom frühmorgendlichen Schneetreiben nicht beirren und fuhren mit dem Zug nach Linthal und mit der Braunwaldbahn in die Höhe. Zuerst deponierten wir unser Gepäck im Adrenalin und begaben uns dann zuversichtlich auf die frisch verschneiten Pisten, immer noch hoffnungsvoll, dass die Sonne sich schon noch zeigen werde. Leider erwiesen sich die zaghaften Gutwetter-Prognosen einiger Turnerinnen als Irrtum, doch wussten wir uns bestens zu helfen. Auf dem Seblengrat, dem Gumen oder dem Grotzenbühl-Restaurant, überall gab es ja feine Hüttencafés, Süsses oder Jasskarten (zum Kaufen!), um sich die Zeit zu vertreiben, wenn es draussen zu stürmisch, zu windig, zu kalt oder zu schneereich war.

Leider passierte unserer sehr guten Carverin Iris schon zeitig am Morgen ein Missgeschick mit Sturzfolge, so dass sie in den unfreiwilligen Genuss einer Rettungsschlitten-Fahrt ins Sani hinunter kam, wo ein Verdacht auf Kreuzbandriss diagnostiziert wurde. Auf diesem Weg nochmals gute Besserung Iris! Dieser erste Unfall unserer Skiweekend-Geschichte versetzte uns vorerst einen Dämpfer und für das Mittagessen liessen wir uns danach reichlich Zeit. Nach den nachmittäglichen Pistenbefahrungen bei Nebel und Schneetreiben zog es uns schon zeitig zurück ins Adrenalin. Die ersten begaben sich gleich im Skidress in die Bar und übten Karaoke-Gesang zur Stimmungs-Musik von DJ Postman. Später, als alle beisammen waren, marschierten wir durch das winterliche Braunwald zum Restaurant Uhu, wo wir feine Fondues und anderes genossen. Bald schon kehrten wir in unsere Unterkunft zurück, wo inzwischen DJ Stef gute Musik auflegte und zwischendurch unsere Lieder-Wünsche erfüllte. Nur auf Nici's Gämsäli-Jäger, auf den musste sie lange warten, passte dieser doch nicht recht zum Motto des Abends - der Tropical Night. Aber als dann nur noch die Unermüdlichen anwesend waren durften die letzten Nachtschwärmer des DTV dazu mitsingen. Anderntags verhiess der Blick aus dem Fenster keine Wetterbesserung, also genehmigten wir uns das reichhaltige Frühstück bedächtig, bevor wir uns abermals, gut verpackt, hinaus in die Kälte und das Schneetreiben wagten. Auch am Sonntag war der Hüttenplausch länger als der auf den Pisten und so hatten wir im Grotzenbühl bereits unseren Stammtisch mittendrin. Gerne wären wir nochmals hinunter ins Adrenalin, um die verbleibenden Stunden dort in der Bar abzuschliessen. Da diese aber noch geschlossen war, machten wir uns frühzeitig auf den Heimweg.

Zwar war es diesmal nur ein kleines Grüppchen, dass dieses Skiweekend zusammen verbrachte, doch dieses hatte es gemütlich und kurzweilig.